„Tagebuch eines Vampirs“ – Im Zwielicht und bei Dämmerung von Lisa J. Smith

Hallo ihr Lieben 🙂

Meine erste Rezension gibt es zu den ersten beiden Bänden der Tagebuch-eines-Vampirs-Reihe!

Das Cover
Ich habe die ersten vier Bänder in einer Weltbildausgabe, diese unterscheiden sich ein wenig von den Neuauflagen. Die Bücher sind alle in einem düsteren blau-schwarz gehaltet und vermitteln einen spannenden Eindruck.

Auf dem Cover des ersten Bandes ist ein blondes Mädchen mit vollen roten Lippen abgebildet. Sie ist die Hauptprotagonistin der Geschichte – Elena Gilbert.

Auf dem Cover des zweiten Bandes ist ebenfalls Elena an der Seite im Hintergrund zu sehen. Mehr im Vordergrund steht ein junger Mann – ein Vampir. Es ist Stefano Salvator.

Inhalt
Eine kurze Zusammenfassung beider Bücher: Elena Gilbert wohnt in einer kleinen Stadt namens Fell’s Church zusammen mit ihrer Tante Judith und ihrer jüngeren Schwester Margret. Die Mädchen haben ihre Eltern bei einem Unfall verloren.

Zu Elenas Freunden gehören Bonnie (ein Medium) und Meredith. Caroline spielt auch eine wesentliche Rolle. Sie ist jedoch mit Elena verfeindet und konkurriert mit ihr. Dann ist noch Elenas Ex-Freund Matt einer der wichtigen Protagonisten. Nicht zu vergessen Stefano und Damon Salvator.

Elena Gilbert, das beliebteste Mädchen der Robert-Lee-High-School, begegnet am ersten Schultag nach den Sommerferien dem neuen „Unbekannten“ Schüler. Es ist Stefano Salvator! Sie nimmt sich fest vor, ihn um die Finger zu wickeln, was ihr nicht sofort gelingt.

Es dauert nicht lange, bis Elena und Stefano sich näher kommen und sich sein Geheimnis dramatisch lüftet. Aber sie lernt auch Damon zunächst nicht wissend, dass er Stefanos Bruder ist, kennen. Sie fühlt sich zu ihm hingezogen, doch er ist gefährlich, da er viel mächtiger als Stefano ist. Sie begeht dennoch einen folgeschweren Fehler…

Im Verlauf der Geschichte verschwindet Stefano spurlos und Elena weiß, wer dahinter steckte. Mithilfe ihrer Freunde kann sie ihre schwerverletzte Liebe finden.

Doch da naht schon das nächste Problem. Sie hatte ihr Tagebuch verloren und konnte es nirgends finden. Als sie dahinter kommt wer es gestohlen hat, beginnt ein dramatischer Handlungsverlauf.

Meine Meinung
Vorab zur Information: Ich bin großer Fan von der TV-Serie „The Vampire Diaries“ und habe die Bücher erst im Nachgang begonnen zu lesen. Die Bücher unterscheiden sich doch recht stark von der Serie und deshalb ist ein Vergleich eher nicht angebracht meiner Meinung nach.

Den ersten Band der Reihe fand ich wirklich sehr spannend. Man wurde gut an die Geschichte herangeführt, erfuhr viel aus Stefanos Vergangenheit und hatte alles gut im Überblick.

Elena wirkt zu beginnt recht überheblich und war mir deshalb etwas unsympathisch. Doch das legte sich recht schnell.

Negativ finde ich den schnellen Handlungsverlauf. Mir geht das ganze im Buch einfach viel zu schnell. Die Ereignisse können dadurch nicht tiefgründet betrachtet werden und so bleibt es stellenweise sehr oberflächlich. Das finde ich sehr schade.

Was mir auch nicht sooooo gefallen hat, ist die Geschichte mit Damon und Elena. Ich muss zugeben, dass ich eine totale Verfechterin von „Stelena“ bin und Damon daher im Buch absolut nicht mag (in der Serie schon ;-)). Elena verheimlicht ziemlich lang die Geschehnisse, die Damon betreffen und gibt, soweit ich mich erinnern kann, auch am Ende nicht alles preis. Dies finde ich widersprüchlich zu den offensichtlichen Gefühlen, die sie Stefano gegenüber verspürt. Sie will ihn zwar nur schützen, aber damit ist ihm noch weniger geholfen wie ich finde. Das hat mich ziemlich aufgeregt J

Der Schreibstil in beiden Büchern ist einfach und flüssig. Man kann das Buch quasi in einem Rutsch durchlesen. Mithilfe der Tagebucheinträge konnte man sehr gut nachvollziehen wie sich die Hauptprotagonistin Elena fühlte und ihre Ängste verstehen.

Fazit
Alles in allem waren die Bände auf jeden Fall spannend, aber durch den schnellen Handlungsverlauf wirkt es stellenweise nicht authentisch genug. Das Buch hat einen gewissen Unterhaltungswert und gelangweilt ist man definitiv nicht. Trotzdem sind sie für mich nicht wirklich besser als der Durchschnitt!

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Liebste Grüße,
Eure Lilienlicht

 

Informationen zum Buch gibts auf www.weltbild.de. Das Copyright der Buchcover liegt beim Verlag.

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