Rezension zu „Lilith – Wunschlos glücklich“ von Tine Armbruster

Guten Moooooorgen liebe Leser,

pünktlich zur Blogtour, die heute auf meinem Blog Halt macht, möchte ich Euch meine Meinung zu „Lilith – Wunschlos glücklich“ von Tine Armbruster kundtun. Der Romantasy-Roman ist beim Bookshouse Verlag erschienen und ist als ebook, e-Stick und Printversion erhältlich.

Bei den Fakten zum Buch konzentriere ich mich auf die e-Book-Version!

Vorab die wichtigsten Fakten zum Buch:
Art: eBook
Erscheinungsdatum: 19.06.2013
Seitenanzahl: 278
Preis: 4,99 Euro
ISBN: 9789963722808 (.epub) / 9789963722815 (.mobi)

Cover

Lilith

Das Cover passt aus meiner Sicht wunderbar zum Buch, denn es ist verspielt, mädchenhaft und lädt zum Träumen ein. Die dominierenden Pastellfarben verraten auf den 1. Blick, dass hinter diesem Buch eine Geschichte fürs Herz steck. Abgebildet sind natürlich Lilith, das verträumte Mädchen im Hintergrund, und Luc, der Flaschengeist, der Liliths Leben komplett verändern wird. Insgesamt ist es ein Cover ganz nach meinem Geschmack und macht keine leeren Versprechungen.

Inhalt
Für die 16-jährige Lilith Winters bricht eine Welt zusammen, als ihre geliebte Großmutter Annie eines Nachts aus dieser Welt tritt. Lilith hatte ein inniges Verhältnis zu ihrer Granny und umso härter trifft sie ihr Ableben. Das einzige was Lilith von ihr bleibt, ist eine alte Kanne und ein Brief in dem Granny ein paar letzte Worte an sie richtet. Zunächst weiß Lilith nicht so richtig, was sie mit der Kanne anfangen soll, doch als eines Nachts ein blauer Rauch aus ihr hervortritt, glaubt sie ihren Augen nicht. Luc – ein Dschinn, der in Aslas lebt – erscheint und wartet ungeduldig auf die drei Wünsche seiner neuen Meisterin.

Doch der einzige Wunsch, der in Liliths Herz brennt, bleibt unerfüllt. Sie weigert sich einen anderen Wunsch auszusprechen und so beginnt nicht nur für Luc eine Zeit, in der die Nerven mächtig strapaziert werden. Blöd nur, dass die beiden mit der Zeit immer weniger voneinander Abstand nehmen können…

Meine Meinung
„Lilith – Wunschlos glücklich“ war seit längerem mal wieder ein Roman, an den ich völlig ohne Erwartungen herangegangen bin. Unbedacht entdeckte ich die Welt von Lil und Luc und verbrachte mit den beiden wundervolle Lesestunden.

Wer bei der Handlung eine Geschichte à la „Bezaubernde Jeannie“ erwartet, der sollte des Wartens nicht müde werden, denn mit „Lilith – Wunschlos glücklich“ erschafft Tine Armbruster eine Liebesgeschichte, die etwas anders ist. Ein überschaubarer Plot mit einem Spannungsbogen, der ständig in Bewegung ist, katapultiert den Leser in eine andere Welt. Wir erleben die erste große Liebe von Lilith hautnah mit und begleiten sie durch die Höhen und Tiefen  ihres Lebens. Durch die Verknüpfung mit alltäglichen Teenieproblemen kann sich nahezu jeder in Lilith hineindenken und mit ihr fühlen. Natürlich werden auch bestimmte Klischees bedient, doch das ist gewollt und wer mit einer teilweise sehr kitschigen Liebesgeschichte nicht zurechtkommt, der macht ohnehin schon beim Cover kehrt.

Trotz allem ist die Geschichte nicht grundsätzlich vorhersehbar und so genießt der Leser unerwartete Wendungen und fiebert mit den Protagonisten jede einzelne Sekunde mit!

Apropos Protagonisten! Mit Lilith Winters schafft Tine Armbruster eine Figur, in dier sich jeder zwischen 14 und 100 hineinversetzen kann! Lilith ist ein sehr liebevoll ausgearbeiteter Charakter, der seine Ecken und Kanten hat. Dadurch wirkt sie authentisch und nicht gekünstelt.  Lilith ist an und für sich ein normales Mädchen – sie hat ihre Clique an der Schule, einen Exfreund, mit dem sie sich gut versteht, und ein normales Verhältnis zu ihren Eltern, wobei diese ihr nicht immer genügend Aufmerksamkeit schenken. Sie kann manchmal ziemlich stur sein und muss von außen in die richtige Richtung gestupst werden, aber sie findet immer ihren Weg.

Gleichermaßen liebevoll ausgearbeitet ist Luc, der Dschinn. Er ist, wie sollte es anders sein, ziemlich gutaussehend und verdreht nicht nur Lilith das Köpfchen. Seine ruppige, unhöfliche Art zu Beginn wandelt sich mit der Zeit. Eigentlich hasst Luc die Menschen und möchte so schnell wie möglich seinen Job beenden – sprich 3 Wünsche erfüllen und wieder in seine Heimat Aslas verschwinden. Nur da macht ihm Lilith einen Strich durch die Rechnung. Als sowohl die nervende als auch die charmante Tour bei Lilith nicht zieht, ist er mehr oder weniger gezwungen immer länger in der Menschenwelt zu verweilen. So kommt es, dass auch er neue Gefühle entwickelt und andere Charaktereigenschaften zeigt.

Natürlich füllen auch die Nebencharaktere das Buch mit viel Leben ;-).

Bis hierhin kann ich also feststellen, dass die Geschichte einerseits durch die Handlung, andererseits durch die wundervollen Charaktere überzeugen kann. Doch auch der lockere, jugendliche Schreibstil hilft dem Leser, sich ganz auf Liliths Welt einzulassen.

Zum Schluss noch etwas zur Erzählperspektive: Tine Armbruster erzählt ihre Geschichte aus der Sicht von Lilith und von Luc in Form des auktorialen Erzählers.

Fazit
Rückblickend ist „Lilith – Wunschlos glücklich“ eine luftig, leichte Liebesgeschichte, die zum Träumen einlädt und den Leser erst wieder aus ihrem Bann lässt, wenn die letzte Zeile gelesen ist. Wunderbare Lesestunden in der Sonne, bestenfalls am Strand, sind vorprogrammiert. Wenn Euer Herz also nach einer romantisch, teils kitschigen Liebesgeschichte für Zwischendurch schreit, müsst ihr unbedingt zu Lilith greifen!

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Liebste Grüße,
Eure Lilienlicht

 

 

Die Urheberrecht vom Buchcover liegen beim Bookshouse Verlag und bleiben unberührt.

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