Rezension zu „Arya & Finn: Im Sonnenlicht“ von Lisa Rosenbecker

Morgen öffnen endlich die Tore der Leipziger Buchmesse. Zur Einstimmung auf dieses schöne Event habe ich noch eine Rezension zu einem Buch aus dem beliebten Drachenmond Verlag: „Arya & Finn: Im Sonnenlicht“ von Lisa Rosenbecker.

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(c) Drachenmond Verlag

Inhalt

Arya wurde dank der Hilfe ihres Onkels zu einer guten Kämpferin und Leibwächterin ausgebildet und hat ihr Ziel fest vor Augen: sie will Elena um jeden Preis beschützen. Dafür nimmt sie sogar ihre Gabe in Kauf, die sie mehr als alles andere hasst und am liebsten gar nicht haben würde.

Als sich Elena und sie auf eine Reise begeben, ahnen sie nicht, dass diese ihr Leben ändern wird. Einen nicht unbedeutenden Teil daran tragen Finn und seine Freunde Bero und Ilias. Gemeinsam stellen sie sich einer beschwerlichen Reise und einer ungeahnten Bedrohung…

Meine Meinung

„Arya & Finn: Im Sonnenlicht“ konnte mich dank facettenreicher Charaktere und einer unterhaltsamen Geschichte voll von sich überzeugen.

Lisa Rosenbecker startet ihre Geschichte mit einem bewegendem Ereignis: der Beisetzung des Onkels von Arya. Relior war Aryas Leben und umgekehrt. Von ihm hat sie alles gelernt, was sie wissen musste und nur mit seiner Hilfe war es ihr möglich, eine Ausbildung zur Leibwächterin zu absolvieren. Diese enge Bindung wird einem bereits in den ersten Zeilen bewusst und gibt einiges über Arya preis: Sie ist stark und gefühlvoll zugleich. Durch und durch eine sympathische Protagonistin.

Arya ist am Hofe des Landes Maljanor gemeinsam mit ihrer besten Freundin Elena aufgewachsen. Elena ist eine Adlige und behütet ein großes Geheimnis. Auch Arya trägt ein solches Geheimnis mit sich herum: ihre Gabe. Im Land Maljanor leben die Menschen mit Gabe normal mit jenen ohne Gabe zusammen. Nicht jeder Gezeichnete weiß über seine Gabe Bescheid und auch Elena weiß nicht, welche Gabe Arya genau besitzt.

Um unter anderem das herauszufinden und das Land kennenzulernen, heuert Elena Finn an, der vielen als „Streuner“ bekannt ist. Es heißt, niemand kennt sich so gut in Maljanor aus wie er. Auf ihrer Reise werden Elena und Arya jedoch nicht nur von Finn begleitet, sondern ebenso von seinen Freunden Bero und Ilias. Gemeinsam reiten sie von Station zu Station und lernen sich näher kennen. Die in der Luft hängenden Geheimnisse bleiben lang im Verborgenen und sind stets spürbar – nicht nur beim Leser. Diese Tatsache macht die Geschichte sehr atmosphärisch und mystisch.

Neben Aryas starkem und Elenas starrköpfigen sowie durchsetzungsfähigen Charakter haben mir Finn, Bero und Ilias sehr gut gefallen. Finns Charme und Witz kann man nicht widerstehen, selbst wenn Arya ihm immer Paroli bietet und ihn nur zu gern von seinem hohen Ross herunterholt. Er zeichnet sich durch Ehrgeiz und Herzlichkeit aus. Diese Herzlichkeit dominiert gleichermaßen in Beros Wesen. Bero, der Riese, dessen Leidenschaft das Kochen und Essen ist. Ilias vervollständigt mit seiner kindlichen und flinken Art das Gespann und macht die Geschichte zu etwas Besonderem.
Es macht unglaublich viel Spaß, die Gruppendynamik zu verfolgen, die Figuren näher kennenzulernen und dem Entstehen einer echten Freundschaft zuzusehen.

Das Band dieser Freundschaft steht im Vordergrund der Geschichte und bildet damit das Herzstück. Selbst als es für die Weggefährten gefährlich wird, halten sie zusammen. Genau aus diesem Grund ist dieses Buch in meinen Augen so wertvoll: Es zeigt wie wichtig Freundschaft und natürlich die Liebe ist. Die Ereignisse schweißen nicht nur die Freunde zusammen, sondern bringen ebenso die Wahrheiten ans Licht.

Der Schreibstil von Lisa Rosenbecker ist jugendbuchgerecht und rundet das Bild ab. Da die Geschichte abwechselnd aus Aryas und Finns Perspektive wiedergegeben wird, kann man die Beweggründe beider Protagonisten gut nachvollziehen. Die 3. Perspektive von „Er“ empfand ich als sehr spannend, auch wenn es für mich etwas zu leicht voraussehbar war, wer dahinter steckte. Das tat der Geschichte aber in keiner Weise einen Abbruch.

Fazit

„Arya & Finn: Im Sonnenlicht“ ist ein wundervoller Roman, der die Bedeutung einer starken Freundschaft ins Gedächtnis ruft und zeigt wozu die Liebe fähig sein kann. Er überzeugt mit facettenreichen, liebenswürdigen Charakteren, einem schönen Setting und einer unterhaltsamen Geschichte.

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Liebste Grüße,

Eure Lilienlicht ♥

2 Kommentare

  1. Eine schöne Rezension, vielen Dank dafür 🙂 Das Cover sieht richtig toll aus! Ich pack das Buch sofort auf die Wunschliste (:

    1. Das freut mich aber! Es ist wirklich eine bezaubernde Geschichte ♡

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