Lilienlichts Diskussion der Woche – Thema #4 Indie-Autoren

Hey liebe Leser,

gestern habe ich es leider nicht mehr geschafft die neue Diskussion der Woche zum Thema „Indie-Autoren“ einzuleiten. Deshalb kommt heute der Nachtrag :-).

In der vergangenen Woche habe ich Euch zum Thema „Buch-Hype“ gefragt. Es war wieder interessant zu erfahren, wie ihr mit gehypten Büchern umgeht, ob ihr sie auf jeden Fall lesen müsst oder sie links liegen lasst. Im Großen und Ganzen lasst ihr Euch nicht unbedingt vom Hype um ein Buch um den Finger wickeln – es sei denn, es passt ohnehin in Euer Beuteschema. Auch lehnen manche von Euch Hype-Bücher von vornherein ab, da bevorzugt junge und/oder unbekannte Autoren gelesen werden.

Und damit kommen wir auch zu der Thematik für diese Woche an: Indie-Autoren!

Definition:
Für viele ist der Begriff „Indie-Autor“ kein Fremdwort mehr. Sie werden auch als Selfpublisher bezeichnet. Ein Indie-Autor veröffentlicht seine Werke selbst, sprich ohne Verlag oder Agentur und kümmert sich in diesem Rahmen allein um den gesamten Prozess – angefangen beim Korrektorat und Lektorat bis hin zu Marketingstrategien einschließlich Werbung.

Wikipedia pflichtet mir bei:

Als Selfpublisher (oder auch Indie-Autoren) bezeichnet man Autoren, die ihre Werke selbstständig und unabhängig von Verlagen veröffentlichen. Der Autor steuert dabei den kompletten Prozess der Veröffentlichung von Schreiben und Lektorat über Design und Herstellung bis hin zu Distribution, Marketing und PR selbst, teilweise unter Zuhilfenahme externer Dienstleister. Abzugrenzen sind dabei Veröffentlichungen von Titeln in Druckkostenzuschussverlagen.

Meine Meinung:
Mittlerweile liest man unterschiedliche Meinungen zu Indie-Autoren. Einerseits werden sie in den Schatten von (Groß-)Verlagsautoren gestellt und nicht für voll genommen. Andererseits stechen sie mit guten Verkaufszahlen und positiven Kritiken hervor.

Ich bin bei diesem Thema nicht ganz unvoreingenommen, denn ich ziehe es ebenfalls in Betracht, mein Buchprojekt einmal selbst zu veröffentlichen, sprich Indie-Autorin zu werden. Dennoch versuche ich weitestgehend objektive Standpunkte zusammen zu tragen.

Das positive für Indie-Autoren ist die Möglichkeit die Zügel selbst in die Hand zu nehmen. Man kann über den Ablauf des Prozesses und die Art und Weise der Veröffentlichung bestimmen – man ist nicht an Vorgaben eines Verlages oder einer Agentur gebunden.

Mittlerweile bieten zahlreiche Plattformen die Gelegenheit seine Texte kostenfrei als eBook oder gar Printausgabe zu veröffentlichen. Man hat die freie Wahl zwischen den Stores und über die Printart (z.B. Taschenbuch, Hardcover etc.). Der Preis kann in diesem Zusammenhang teilweise selbst festgelegt werden, genau wie das Autorenhonorar. Natürlich gibt es auch Plattformen, die für ihre Leistungen Geld verlangen, die Vielfalt hat kaum Grenzen. Gleichermaßen kann der Autor selbst über das Cover bestimmen und die Motive wählen.

Aber das Dasein als Indie-Autor birgt ebenso Schattenseiten. Gerade zu Anfang verfolgte die Indie-Autoren ein schlechter Ruf, der teilweise jetzt noch nicht ausgeblendet werden kann. Aufgrund von mangelhaften Korrektorat und Lektorat können häufige Schreib- und Grammatikfehler auftauchen, wodurch sich ein Indie-Autor selbst wieder aus der Bahn werfen kann.

Verfolgt ein Indie-Autor dazu noch eine schlechte Marketing- und Werbestrategie ist der Ofen eigentlich schon so gut wie aus. Erst durch Werbung werden die Leute auf ein Buch aufmerksam und ziehen es in Erwägung es zu kaufen und erst dann, wenn viele Leute bereit sind das Buch zu kaufen, steigt man in den Verkaufsrängen. Bis dahin dümpelt man irgendwo zwischen völliger Unbekanntheit und einer Hand voll Fans herum. Als Indie-Autor zu veröffentlichen bedeutet also eine Menge Arbeit, die teilweise einem Verlagsautor erspart bleibt.

Hier nochmal eine grobe Zusammenfassung meiner spontanen Gedanken zum Thema.

Pro Indie-Autor:

  • Unabhängigkeit: Der Indie-Autor hat die Fäden in der Hand.
  • Vielfalt: Es herrscht mittlerweile ein breites Angebot für Indie-Autoren am Markt, sowohl in kostenloser als auch in kostenpflichtiger Form.
  • Preis-Mitspracherecht: Teilweise hat man die Möglichkeit den Preis für das Buch oder sein Autorenhonorar selbst festzulegen.
  • Gestaltungsfreiheit: Eigene Covergestaltungen sind problemlos möglich.
  • Community: Durch die angesprochenen Plattformen, haben sich zahlreiche Communities gebildet, die sich einzig und allein mit dem Schreiben und Autordasein beschäftigen. Jeder findet darunter irgendwo ein Plätzchen, dass ihm seine Hilfe anbietet.

  Contra Indie-Autor:

  • Vorurteile: Vorurteile gegenüber Indie-Autoren halten sie hartnäckig im Netz – man muss das Gegenteil beweisen können.
  • Fehlerteufel: Nobody is perfect! Auch in Romanen großer Autoren findet man mal ein Tipp- oder Kommafehler. Aber gerade in Indie-Romanen schleichen sich häufiger Fehlerchen ein, die beim Leser schnell Frustration hervorrufen können.
  • Werbemöglichkeiten: Natürlich bieten sich Facebook und Co. als hervorragende Werbeplattformen an, doch weit darüber hinaus schaffen es die Wenigsten. Ohne Verlag gestaltet es sich schwieriger öffentliche Lesungen, Zeitungsartikel in lokalen Blättern oder Messeauftritte zu organisieren. Dadurch kann es schwieriger sein, deutschlandweit bekannt zu werden.

Summa summarum kann ich den Indie-Autoren auf jeden Fall etwas abgewinnen. Mit der ordentlichen Portion Glück und einer guten Strategie (und natürlich Geschichte!), kann man viel erreichen. Ich denke hier zum Beispiel an das amerikanische Beispiel Amanda Hocking oder unser deutsches Beispiel Emily Bold. Letztendlich liegt es aber am Leser, die Spreu vom Weizen zu trennen und sich diejenigen Autoren herauszupicken, die nicht nur mit ihrer Geschichte, sondern auch durch wenige Fehlerchen überzeugen können.

Ich für meinen Teil, werde auf jeden Fall weiterhin Indie-Romane lesen, denn sie sind oft erfrischend und innovativ!

Was sagt ihr dazu? Habt ihr schon Bücher von Indie-Autoren gelesen oder lehnt ihr diese sogar ab?

Ich freue mich schon auf Eure Meinungen!

Liebe Grüße,
Lilienlicht =(^-^)=

Diskussion der Woche

 

 

 

 

 

 

 

10 Kommentare

  1. Liebe Diana,

    du weißt ja schon, dass ich auch Bücher von Indie-Autoren lese und zwar gerne. Wichtig ist mir dabei aber auf jeden Fall, dass das Buch lektoriert und korrigiert wurde. Ist das nicht der Fall, bin ich gnadenlos und das Buch bekommt eine schlechtere Wertung – da kann die Geschichte noch so gut sein! Mir ist klar, dass ein Lektorat/Korrektorat Geld kostet (natürlich) aber wenn man die Sache als Autor ernst nimmt und erfolgreich werden will, muss man das meiner Meinung nach investieren. Von mir aus können diese Aufgaben auch fähige Testleser oder Freunde übernehmen aber ich empfinde es als eine Zumutung dem Leser gegenüber, mit Unmengen Rechtschreibfehlern usw. konfrontiert zu werden. Und wie du schon selbst festgestellt hast, schaden unkorrigierte Bücher dem Ruf aller Selfpublisher.
    Ich durfte aber auch schon viele gute und lesenswerte „Indie-Bücher“ lesen und habe sehr nette Kontakte geknüpft. Mir wären wirklich schon ganz wundervolle Geschichten entgangen, würde ich sie grundsätzlich ablehnen.
    Ich halte es inzwischen so, dass ich eine für mich gute Mischung aus Indie- und Verlagsbüchern lese. Es gibt auf beiden Seiten gute und schlechte Geschichten. 🙂

    LG
    Andrea

    1. Hallo liebe Andrea,

      ja das ist mir bewusst, dass du sehr viele Bücher von unbekannten Autoren und Selfpublishern liest.
      Das Problem mit den Schreib- und Grammatikfehlern ist der knackende Punkt, der -wie du sagst- auch den Ruf anderer Indie-Autoren schaden kann. Da ich selbst auch schreibe, weiß ich, wie schnell man Fehler überliest. Man wir nach dem 3. oder 4. Mal Lesen einfach betriebsblind und entdeckt selbst bei der 10. Korrektur noch irgendwelche Defizite. Genau bei diesem Punkt sollten die Indie-Autoren die größte Sorgfalt an den Tag legen. Wenn man sich ein Gutachten/Lektorat nicht leisten kann, kann man auf die Communities zurückgreifen. Dort finden sich teils mehrere Testleser. 3 Paar Augen sehen mehr als 1 sag ich da nur!

      Ich denke, wenn ein Großteil der Indie-Autoren in dem Punkt die Klinge höher ansetzen, wird sich diese Gruppe sehr positiv weiterentwickeln können und ein fester Bestandteil am Buchmarkt werden.

      Liebe Grüße,
      Lilienlicht =(^-^)=

  2. Die Diskussion ist sehr interessant, bzw. bisher das, was du hier vorstellst.
    Ich glaube aber, das eines bei der Abwägung Idie vs. Verlag außer Acht gelassen wird: Das Verlagsgeschäft wandelt sich. Nie vorher war es so einfach, einen Verlag aufzumachen und zu betreiben. So sprießen viele Klein- und Kleinstverlage aus dem Boden. Bei denen ist ein Autor oftmals nicht besser betreut, als wenn er es selbst machen würde. Keine Werbeaktionen, keine Zeitungsinterviews, keine organisierten Lesungen. Da wird man dann als Autor an Plattformen verwiesen, wo man selbst sein Buch vorstellen soll.
    Ich glaube, wenn man als Indie den richtigen Biß hat, kann man in vielen Genres weit mehr erreichen, als wenn man sich mit seiner Arbeit an einen Verlag bindet.
    Sicherlich, wenn man in der Lage ist, den großen Markt zu bedienen, ist man eventuell mit einem großen Verlag besser dran, aber alles in allem denke ich, wird ein großer Wandel des gesamten Buchmarktes innerhalb der nächsten 5-10 Jahre stattfinden.

    1. Hey RedRose 🙂

      Das ist ein sehr wichtiger Punkt den du einwirfst. In meiner wöchentlichen Diskussion erörtere ich die Themen aus meinen aktuellen Gedanken und Empfindungen heraus, das bedeutet natürlich, dass mir nicht auf Anhieb alle Gesichtspunkt allgegenwärtig sind. Dafür diskutieren wir hier, damit möglichst viele Facetten zu meinen Gedanken hinzu kommen können :-).

      Was die Klein- und Kleinstverlage angeht, hast du vollkommen Recht. Dieser Markt boomt förmlich und man verliert schnell den Überblick, welcher Verlag welche Leistungen und Genre zu bieten hat. Das macht es gerade für Jungautoren (ich schließ mich da mal mit ein) schwierig, die richtige Wahl zu treffen. Man muss stets abwägen, welchen Weg man gehen möchte. Die einen verzeichnen absolut keinen Erfolg als Indie-Autor und wenden sich so an Verlage oder Autoren. Andere haben ein richtiges Händchen dafür. Ich selbst würde zum Beispiel nicht unbedingt einen Kleinstverlag in Erwägung ziehen, der außer das Buch zu drucken nichts zu bieten hat. Wenn man selbst lektorieren und korrigieren muss, ist man – wie du schon sagtest- besser dran, wenn man die Sache selbst in die Hand nimmt.

      Trotzdem bleibt es ein hartes Stück Arbeit, sich tatsächlich als Indie-Autor am Markt zu etablieren. Da braucht man wirklich Biss, aber auch Ausdauer und eine ordentliche Portion Werbung, sonst wird da auf kurz oder lang kein Schuh draus.

      Ich bin wirklich gespannt, wie sich der Markt ändern wird. Die Frage nach dem „ob“ brauch man nicht mehr zu stellen. Ich werde vor allem sehen, welchen Weg ich für meine erste richtige Veröffentlichung in Betracht ziehen werde, denn bis dahin ist es noch ein Stückchen und wer weiß schon, wie es um die Verlage und Indie-Autoren in ein paar Monaten bestellt ist.

      Liebe Grüße,
      Lilienlicht =(^-^)=

  3. Ich lese öfters Bücher von Indie-Autoren – ich muss sagen, hier sind mir schon sehr viele gute Schätze unter die Finger gekommen. Natürlich kann es mal passieren, dass einem ein nicht so tolles Werk in die Hände fällt, aber das kann genauso gut bei Bestsellerautoren passieren, nicht wahr? Schön ist es auch, dass man zu den Indie-Autoren den Kontakt findet und auch so etwas mehr über diese herausfinden darf und ihre Werke =) Bisher habe ich eigentlich nur positive Erfahrungen gemacht mit Indie-Autoren – m.E. verdienen diese genauso die Chance wie die bekannten Autoren, jeder sollte bewundert werden für ein selbstgeschriebenes Buch, wo ja doch sehr viel Arbeit dahintersteckt. Meiner Meinung haben die Indie-Autoren sogar etwas mehr Beachtung verdient, als sie momentan haben.

    1. Hey Simone,

      mich freut es, dass du so positive Erfahrungen mit Indies gemacht hast 🙂 Es ist natürlich ganz klar: Auch bei bekannten Autoren kann man mal daneben greifen, das kann man nie ausschließen.

      Den persönlichen Kontakt, den du ansprichst sehe ich auch als großen Vorteil (daran habe ich noch gar nicht gedacht!). Man bekommt als Leser auf diese Art und Weise schon eher die Chance hinter die Kulissen zu blicken und engere Kontakte zu knüpfen. So kann es auch dem Indie-Autoren gelingen, seine Leser an sich zu binden :-).

      Liebe Grüße,
      Lilienlicht =(^-^)=

  4. Ich lese inzwischen total gerne Indie-Autoren, da man da echt Perlen finden kann (z. B. Carina Bartsch oder Nikola Hotel).

    Dennoch habe ich die Erfahrung gemacht, dass man bei Indie-Autoren doch wesentlich öfter danebengreift, was Rechtschreibung und auch die Story insgesamt angeht. Bei Rechtschreibfehlern (zumindest wenn sie gehäuft auftreten) kenne ich kein Pardon. Ich bezahle zum Teil über 10 Euro auch für Bücher von Indie-Autoren, da akzeptiere ich eine solche Fehlerflut nicht. Mal einen oder zwei Fehler sind nicht schlimm, die findet man auch in Büchern großer Verlage.

    Ich glaube, dass auch das Marketing eine zweischniedige Sache bei Indie-Autoren ist. Ja, es muss genug Werbung gemacht werden, aber nein, man sollte nicht übertreiben. Wenn mir eine Autorin ihr Werk als „wahnwitzig komisch“ und und „Unterhaltung de Luxe“ anpreist, und das Buch ist einfach nur langweilig, da der Erzählstil aufzählend und nicht beschreibend ist und ich nicht einmal gelacht, sondern mich nur gelangweilt habe, dann fühle ich mich irgendwie veralbert.

    Meiner Ansicht nach gibt es richtig gute Indie-Autoren, aber es gibt wesentlich mehr „schwarze Schafe“, die einfach nur irgendetwas auf den Markt werfen, weil sie sich selber für toll halten, bei dem man aber schon nach den ersten Seiten denkt „kein Wunder, dass die/ den kein Verlag genommen hat“. Ich bin aber gerne bereit weiterhin die Perlen zu suchen 🙂
    LG
    Yvonne

    1. Guten Morgen Yvonne,

      auch dir kann ich nur beipflichten. Viele Indie-Autoren können sich kein professionelles Lektorat leisten, so dass einige Fehler nicht ausgemerzt werden können. Wie du schon sagst, muss das gesunde Maß eingehalten werden. Über ein paar kleinere Tippfehler, die wenig auftauchen sagt kaum jemand was (die gibts auch bei Verlagsbüchern). Sobald sich die Fehler dann aber häufen, macht es kein Spaß mehr das Buch zu lesen.

      Was die Werbung betrifft, sollten die Indie-Autoren tatsächlich auch ein bisschen aufpassen. Übermäßige Werbung und jeden Tag ein Link auf Facebook zum aktuellen Buch finde ich, ist ein No-Go. Das nervt mit der Zeit nur und führt u.a. auch dazu, dass ich mal eine Seite aus meinen Likes verbanne. Insofern ist auch hier eine Gratwanderung unausweichlich.

      Liebe Grüße,
      Lilienlicht =(^.^)=

  5. Also ich muss dir so gut wie in allen Punkten recht geben, aber ich glaube ich kann das gar nicht so objektiv sehen wie du xD Ich selbst bin ja Indie-Autorin und finde es super das es diese Möglichkeit gibt und ich diese auch genutzt habe, natürlich hat es auch Schattenseiten, dennoch finde ich es toll mein eigenes Buch in der Hand zu halten 😀
    Ich selbst lese auf jeden Fall Bücher von Indie-Autoren wie z.B. Schattenjuwel von Tajell Robin Black (wirklich sehr zu empfehlen!!! xD) und Saphirtränen von Jennifer Jäger aber auch andere und sogar Bücher die gar nicht wirklich veröffentlicht wurden (siehe BookRix) dort gibt es auch viele gute kostenlose Geschichten/Bücher!
    Also ich finde es toll, es wäre nur gut wenn der Markt sich noch mehr auf Indie-Autoren einstellen würde. Zum Beispiel ist ja ein absolut Kill-Punkt: Fehlerteulfe, also ein fehlendes Lektorat. Hier wäre es zb super wenn es ein preiswertes/günsitges professionelles Lektorat für Indie Autoren geben würde. Dies wäre sicherlich sehr hilfreich, aber ob das jemals geschehen wird? Eine Homepage für preiswerte Covers gibt es ja schon 🙂
    http://julianafabula-autorin.blogspot.de/2013/02/homepagevorstellung-lbbd.html

    So was stelle ich mir eben auch für das Lektorenprogramm vor 😀

    LG JuFax3

    1. Huhu Juliana 😀

      das mit dem günstigen Lektorat für Indie-Autoren wäre natürlich sehr wünschenswert, allerdings glaube ich nicht, dass es das unbedingt geben wird. Ein Lektorat erfordert sehr viel Arbeit und je nach dem worum es in dem Buch geht auch viel zusätzliche Recherchearbeit. Da kommen die Lektoren nicht drum rum, auch entsprechend zu verlangen. Preise die mir bekannt sind, liegen so bei 3-7 Euro pro Normseite für ein professionelles Lektorat – immerhin müssen die ja auch von irgendwas leben oder?! Wenn man also ein ordentliches Taschenbuch-Manuskript hat, wird es extrem teuer. Das kann man sich als Indie wohl nur dann leisten, wenn man schon einiges an Erfolg eingespielt hat, so dass die Kosten gedeckt werden können.

      Ein Projekt wie dieses über die Buchcovern wäre für ein Lektorat schön, nur ich bezweifle, dass man das nebenberuflich nicht so einfach eintakten kann. Schließlich wollen die Autoren ja nicht Monate lang darauf warten und die Anfrageflut wäre gewiss hoch.

      Da kann man wirklich nur abwarten was kommt!

      Liebe Grüße,
      Lilienlicht =(^-^)=

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