[Blogparade] #liebu – Das sind die tollen Beiträge und wie es jetzt weitergeht

Liebe Literaturfreunde,

die Blogparade zum Thema Lieblingsbuch mit dem Hashtag #liebu endete bereits am 30.09.2016 und ich möchte Euch die tollen Beitrage zunächste hier kurz auflisten. Außerdem habe ich noch einen Beitrag erhalten, den ich als Gastartikel im Anschluss an die Teilnehmerbeiträge anfüge 🙂

Ich freue mich, dass sich insgesamt 11 Personen mit 12 Artikeln an der Blogparade beteilitgt haben. Es hat mir viel Freunde bereitet Eure Artikel zu lesen!

Zum eBook: Da ich noch nicht alle Einverständniserklärungen für das eBook erhalten habe, wird die Veröffentlichung noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Sobald ich die Einwiligungen für die Veröffentlichung erhalten habe, wird Cindy von Piranhapudel mit der Erstellung des eBooks beginnen.

Hier kommen alle eingereichten Artikel:

  1.  Angis Bücherkiste stellt ihr Lieblingsbuch „Wir waren keine Helden“ von Candy Bukowski vor.
  2.  Nine beschäftigte sich auf Antitrist mit der Frage, was ein Lieblingsbuch ausmacht und listet ein paar ihrer Lieblinge auf.
  3.  Über Lieblingsbücher in Lebensphasen schreibt Janine von kapri-ziös und benennt „Die amerikanisch Nacht“ von Marisha Pessl als       .Beispiel.
  4.  Eine eigene Definition von Lieblingsbüchern beschreibt Cindy auf ihrem Blog Piranhapudel.
  5.  Für Frauke von JeLiMuki ist die Bibel das Lieblingsbuch.
  6.  Bei Moony’s World findet ihr neben eines wunderschönen gezeichneten Bildes eine ganze Liste von Lieblingsbüchern.
  7.  Juli reichte einen etwas älteren Artikel über ihre Lieblingsbuchreihe ein.
  8.  Über eine große Persönlichkeit schreibt Rosa auf A Million Pages.
  9. Eva-MAria von Schreibtrieb hab gleich zwei Artikel zum Thema geschrieben. In ihrem ersten Artikel geht sie der Frage nach, was eigentlich ein Lieblingsbuch ist. Im zweiten Artikel schreibt sie über ihr Lieblingsbuch „Siddharta“ von Hermann Hesse.
  10. Gabriela Meyer schreibt über ihr eigenes (Lieblings)buch.
  11. Natürlich habe auch ich über die Bedeutung der Lieblingsbücher etwas geschieben und meine prägenden Lieblingsbücher vorgestellt.

 

Gabrielas Beitrag:

Was macht ein #liebu „Lieblingsbuch“ aus?

Ein Lieblingsbuch ist zeitlos. Es hat die Macht uns zu fesseln, in eine andere Welt und / oder Zeit zu entführen, und uns in seinen „Bann“ zu ziehen. Es berührt uns in unserer Seele und bewegt unser Gefühlsleben. Vielleicht bringt es uns zum Weinen oder zum Lachen.
Wenn man sein Lieblingsbuch liest, ist man oft so sehr darin vertieft, so dass man ringsumher für eine Zeit lang alles vergisst. Jeder Mensch ist anders und empfindet anders, und darum haben wir meistens verschiedene Lieblingsbücher.

Ich muss gestehen, dass im Moment das Buch, dass ich dieses Jahr geschrieben habe, mein persönliches Lieblingsbuch ist. Erstens natürlich, weil ich viel Zeit investiert habe und zweitens, weil es ja genau den Anforderungen meines Lieblingsbuches nachkommt: Das Cover ist ganz ansprechend geworden und alle, die es bisher lasen, sagen, dass es von Anfang bis Ende spannend ist. Genau das erwarte ich von einem Lieblingsbuch, Spannung bis zuletzt! Ich mag es überhaupt nicht, wenn ich 200 Seiten lang nur langweiliges Zeug lese. Dann soll ein Buch lieber kürzer sein.

Naja, mein Buch ist etwas „mystisch“ angehaucht und als Jugendbuch eingestuft. Doch es ist ab dem Teenageralter für alle interessant.
Es heißt „Im Bann des Dschingis-Khan“ und ist von mir, Gabriela Meyer.

Ein kleiner Ausschnitt:
Während Tristans Augen von eine Ecke in die andere schweiften – immer auf der Suche nach außergewöhnlichen Entdeckungen -, trat plötzlich ein älterer Mann hinter dem Vorhang hervor, der sich an der hinteren Wand befand.
In seinem dunklen langen Gewand mit einer Kordel um den Bauch, glich er eher einem chinesischen Priester denn einem Kaufmann. Die kleinen Schlitzaugen, der kurze graue Spitzbart und die ungewöhnlich spitzen Wangenknochen verliehen ihm einerseits priesterliche Weisheit und Klugheit, andererseits stechendes Kalkül fernab jener Barmherzigkeit!
Die drei begrüßten ihn auf Englisch und nachdem Rüdiger erklärt hatte, dass sie sich noch ein wenig umschauen wollten, trat der Chinese dezent nickend einen Schritt zurück, legte die Arme vor der Brust übereinander und schwieg geduldig.
Tristan, der sich nun wie von einem Wachposten beobachtet fühlte, und der mit dem Erscheinen dieses Mannes jedes Behaglichkeitsgefühl verloren hatte, ging zielstrebig auf die hintere Ecke des Regals zu, als wollte er auf diese Weise über seine aufkommende Unsicherheit hinwegtäuschen.
Da entdeckte er plötzlich etwas, das ihn alles vorher Gesehene vollends vergessen ließ!

„The blood of Dschingis-Khan“, flüsterte eine Stimme …

Soviel zu meinem momentanen Lieblingsbuch.

Ich liebe auch ganz besonders Romane, die im Mittelalter spielen. „Die Päpstin“ war spannend und hat mir auch gleichzeitig viel historisches Wissen vermittelt. Auch meine Tochter profitierte von dieser Literatur und heimste sich im Geschichtsunterricht aufgrund des historischen „Backgrounds“ aus diesem Buch eine gute Note ein :-).

Doch egal, an alle, die das hier lesen: Von jedem Menschen und aus allen Büchern kann man etwas lernen. Viel Spaß damit!

 

Nochmals herzlichen Dank an alle Teilnehmer!

Liebste Grüße,

Eure Lilienlicht ♥
 

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